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        Informationen zu Projekten der Fastenaktion

        Hier finden Sie Informationen zu den Projektpartnern der MISEREOR-Fastenaktion 2022 in Bangladesch und auf den Philippinen sowie fachliche Hintergrundtexte zu den Inhalten der Fastenaktion - aufbereitet für Ihre Präsentation oder Veranstaltung in Gemeinde, Gruppe und Schule.


        MISEREOR-Partnerorganisationen setzen alles daran, die Schalter hin zu einer gerechteren klimafreundlichen Welt umzulegen. Dabei haben die Ärmsten der Armen kaum zur Klimakrise beigetragen. Industrieländer wie Deutschland verursachen einen Großteil der Emissionen und tragen daher die Verantwortung, beim Klimaschutz voran zu gehen. In der Fastenaktion 2022 erzählt MISEREOR unter dem Leitwort "Es geht! Gerecht." Geschichten – aus Bangladesch, von den Philippinen und aus Deutschland. Sie zeigen ermutigend auf, wie eine klimagerechtere Welt aussehen und erreicht werden kann - denn nur in Gemeinschaft mit allen Ländern können wir diesen Weg beschreiten.


        Materialien zur Fastenaktion 2022

        In dem Begleitheft "Fastenaktion 2022 - Grundlagen & Praxistipps, Liturgische Bausteine" finden Sie alles rund um die Fastenaktion in einem Heft zusammengefasst: Methodische Praxistipps, inhaltliche Hintergrundtexte sowie liturgische Impulse.

        Materialsammlung online


        Laden Sie sich im Mediapool das gesamte Begleitheft zur Fastenaktion 2022 oder einzelne Bausteine herunter. In der Materialsammlung finden Sie auch alle weiteren Inhalte der Fastenaktion zum Download.

        Zur Materialsammlung im Mediapool

        Story von den Philippinen...

        IDIS (Interfacing Development Interventions for Sustainability) ist mittlerweile eine Referenzorganisation für urbane ökologische Fragestellungen wie nachhaltige Mobilität und für „Grün in der Stadt“. Mit diesen Themen begeistert IDIS auch junge Menschen, sich für ökologische und klimagerechte Entwicklungen in ihrer Stadt engagieren.

         

        "Ich werde Green Panda genannt"

        "Für Klimagerechtigkeit einzutreten ist eine harte und inspirierende Sache. Hart, weil man gegen große Persönlichkeiten und Konzerne kämpfen [...] muss [...]. Inspirierend, weil es viele Bewegungen gibt, die sich lokal und global für Klimagerechtigkeit einsetzen [...]." (Mark Penalver, IDIS)

        ...und aus Deutschland

        Radentscheid Aachen - "Aachen sattelt auf"

        Eine rasch auf 200 Aktive angewachsene Bürgerinitiative legte die Vision für eine Stadt vor, in der sich alle sicher bewegen können: Kinder wie Senioren, zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Auto und in der Flächen und Infrastruktur dafür zur Verfügung stehen.

        Mittlerweile bringen zahlreiche Interessengruppen, beispielsweise der Studierenden oder Stadtteilinitiativen, ihre Ideen ein und vernetzen sich eng untereinander. Der Stadtrat stimmte mit 96 Prozent für die Annahme des Bürgerbegehrens. Inzwischen sind die Ziele als mobilitätspolitische Säule in das Integrierte Klimaschutzkonzept der
        Stadt Aachen aufgenommen.


        Story von den Philippinen...

        Pagtambayayong ist eine kirchennahe Organisation. Ihre Überzeugung ist, dass der beste Weg, den Nächsten zu lieben, darin besteht, die Armen und Unterdrückten zu organisieren, um sie zu befähigen, strukturelle Veränderungen zu fordern. Über die Jahre hat sich eine soziale Bewegung gebildet, die Themen der Stadtentwicklung, wie armutsfreundliche Mobilitätssysteme, aus der Armutsperspektive vorantreibt.

         

        "Ein besserer ÖPNV hilft dem Planeten"

        „Es wäre schön, wenn das Schnellbusnetz bald fertig wäre. Es wird mein Leben und das meiner Kinder verändern. Ich bin nicht mehr im dichten Verkehr unterwegs und muss nicht mehr so viele Abgase einatmen." (Maria Stella Dayundon)

        ...und aus Deutschland

        Katholische Landjugendbewegung Deutschland

        Als KLJB setzen wir uns seit vielen Jahren aktiv für eine nachhaltige Mobilität ein. Die Stilllegung zahlreicher Bahnstrecken, ein anhaltend spärlicher ÖPNV und eine mangelnde Ausstattung auch für E-Mobilität sind für uns keine Zeichen einer Mobilität der Zukunft.

        Dies tun wir im Sinne der Nachhaltigkeit, aber auch als Chance für unsere ländlichen Räume, die wir beleben und in denen wir Bleibeperspektiven für junge Menschen schaffen wollen. Hierfür bedarf es einer Infrastruktur, die sich nicht nur auf die urbanen Räume konzentriert, sondern die besonderen Bedürfnisse der ländlichen Räume aktiv einbezieht. (Daniela Ordowski)


        Story aus Bangladesch...

        BARCIK (Bangladesh Resource Center for Indigenous Knowledge) arbeitet mit Klimaflüchtlingen in Dhaka und unterstützt sie dabei, ein würdiges Leben in der Stadt zu entfalten. Barcik kennt die Lebenssituation in den Herkunftsregionen der Menschen, und kann daher direkt anknüpfen und dabei mithelfen, dass die Betroffenen ihr Selbstwertgefühl stärken und die neue Lebenssituation meistern.

        "Wir sind die Zukunft"

        "Seitdem ich BARCIK kenne, kann ich endlich meine vielen Fragen stellen und viel über die wichtigen Dinge des Lebens lernen. Wir wurden über unsere Rechte aufgeklärt, über den Klimawandel und seine Ursachen sowie über die Gefahren, denen wir durch potentielle Naturkatastrophen ausgesetzt sind und wie wir mit diesen Gefahren umgehen können."  (Borsha Moni)

        ...und aus Deutschland

        Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau

        Sein eigenes Bio-Gemüse in der Stadt hegen, pflegen und genießen – für die moderne urbane Bevölkerung eine ideale Ergänzung. Die unzähligen unbegrünten Dächer
        dieser Welt bieten ein enormes Potenzial.

        Nahezu jedes Gemüse kann auf dem Dach wachsen: Ob knackige Paprika,saftige Erdbeeren oder frische Kräuter – vieles ist auf den Flachdächern möglich. Zusätzlich isoliert die Begrünung das Gebäude darunter und kann auch die Umgebung im Sommer kühlen.


        Story von den Philippinen...

        Bürgerschaftliches Engagement ist zentral, damit Städte eine transformative Kraft entfalten können. Dies ist die Stärke der Organisation Pagtambayayong. Darauf aufbauend arbeitet Pagtambayayong an einer Klimastrategie, um die Stadt Cebu sozial gerecht und klimafreundlich zu gestalten.

        "Bambus als Strategie für die Anpassung an den Klimawandel"

        „In Zusammenarbeit mit der Pagtambabayayong Foundation nehmen wir seit 2015 an Urban Gardening-Wettbewerben teil und haben tatsächlich 2016 und 2017 den ersten Platz gewonnen“, erzählt die leidenschaftliche Gärtnerin mit strahlenden Augen. (Lucia Alcover)

        ...und aus Deutschland

        Essbare Stadt Kassel

        Das Projekt arbeitet an der Entwicklung einer lebendigen und produktiven Stadtlandschaft im Kontext von Urban Gardening. Unsere Ziele sind nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und ökonomisch ausgerichtet. 

        Ein wichtiges Ziel unseres Vereins ist es, in den Bereichen Natur und Lebensmittel einen Beitrag zur Resilienz zu leisten, hin zu einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.
        Nur so bleibt die Stadt anpassungsfähig an sich verändernde globale Bedingungen wie den Klimawandel.


        Die Projektarbeit in Bildern


        Klima-Fakten

        Philippinen

        Einwohnerzahl: 107,4 Millionen

        Pro Kopf - Emissionen: 2,2t

        Betroffene vom Meeresspiegelanstieg bei Erderhitzung von 2°: 7 Millionen Menschen

        Bangladesch

        Einwohnerzahl: 167,3 Millionen

        Pro Kopf-Emissionen: 1,8t

        Betroffene vom Meeresspiegelanstieg bei Erderhitzung von 2°: 12 Millionen Menschen

        Deutschland

        Einwohnerzahl: 83,1 Millionen

        Pro Kopf-Emissionen: 9,4t

        Betroffene vom Meeresspiegelanstieg bei Erderhitzung von 2°: 2 Millionen Menschen


        Ich unterstütze die Fastenaktion
        EINMALIG
        MONATLICH
        17 € 54 € 65 € 150 €
        Mit 54 € können drei Familien in einem Armenviertel an einer Schulung zum sicheren Verhalten im Katastrophenfall teilnehmen.
        Spenden per Überweisung: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 BIC GENODED1PAX Pax-Bank Aaachen

        Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. ist wegen Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach dem Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt, Steuer-Nr. 201/5900/5748, vom 28.09.2021 für das Jahr 2020 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit.


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