Wir begrüßen unsere Projektpartner!

Jedes Jahr lädt MISEREOR zur Fastenaktion Gäste aus dem Partnerland nach Deutschland ein, die Sie gerne in Ihrer Gemeinde, Gruppe oder Schule besuchen kommen.

Die MISEREOR-Partner berichten aus ihrer Heimat, von den Problemen ihrer Mitmenschen und ihrer täglichen Arbeit. Sie tauschen sich aber auch aus mit den Menschen, die sie während ihres Aufenthalts in Deutschland treffen. So tun sich im Gespräch und in der Begegnung neue Horizonte auf und gegenseitiges Verständnis wächst.


Hinweis

Informieren Sie sich beim Referat Weltkirche Ihrer Diözese, ob und wann Ihr Bistum einen der MISEREOR-Gäste empfängt. Das Programm für den Gastbesuch entsteht vor Ort, so dass Sie Ihre Gemeinde oder Schule als Veranstaltungsort anbieten können.


So könnte es auch bei Ihnen aussehen


Das sind unsere Gäste zur Fastenaktion 2017

Djibrillou Koura

Leiter der MISEREOR-Partnerorganisation DIOBASS

Djibrillou Koura ist seit 2006 Leiter von DIOBASS und hat am „Institut für ländliche Entwicklung“ in Ouagadougou studiert. Über den Erfindergeist der Bauern und die Bedeutung von Landwirtschaft in seiner Heimat Burkina Faso möchte Djibrillou Koura während seines Besuchs in Deutschland sprechen. Ganz wichtig ist für ihn, vor Ort mit zahlreichen Menschen ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu Bauernverbänden in Deutschland aufzubauen. Außerdem freut er sich besonders „...wenn ich dabei auch einige Familien kennenlerne, die für MISEREOR spenden.“

Herr Koura ist Muslim, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Gästereise anlässlich der MISEREOR-Fastenaktion 2017
© Kopp / MISEREOR

Djeni Lekoun

Mitarbeiter im DIOBASS-Projekt

Herr Djeni Lekoun arbeitet seit 2007 für den MISEREOR-Partner DIOBASS. Zu Beginn seiner Tätigkeit koordinierte und moderierte er Workshops,  heute ist er Verantwortlicher für die  Aktionsforschungsgruppen der Bauern im Bereich Pflanzenschutz.

Herr Lekoun entstammt einer Kleinbauernfamilie und kennt somit die Bedürfnisse der Bäuerinnen und Bauern von Kindesbeinen an. In der ehemaligen Sowjetunion studierte er Agrarwissenschaften und war lange Zeit als Agraringenieur tätig.

Für seinen  Besuch in Deutschland ist es ihm ein besonderes Anliegen, uns ein anderes Bild von Afrika zu zeigen.

Djeni Lekoun ist Protestant, verheiratet und hat drei Kinder.

© Kopp / MISEREOR

Abdoulaye Sanfo

Mitarbeiter im DIOBASS-Projekt

Herr Abdoulaye Sanfo ist Landwirt sowie lokaler Berater („animateur“) der Bauernorganisation Kombi Naam de Gomponsom pour le Sahel (AKNGS), die mit Diobass zusammenarbeitet. Zahlreiche Innovationen hat „seine“ Forschungsgruppe von AKNGS entwickelt.

Bei seiner Arbeit hilft es ihm, selbst Bauer zu sein und die Herausforderungen der Kolleg(inn)en zu kennen. Schwerpunkt seiner Arbeit ist es, sie mithilfe neu entwickelter Techniken zu unterstützen, damit sie ihre Felder effektiver bewirtschaften können.  Die Maßnahmen, die Herr Sanfo empfiehlt, setzt er stets auch selbst um.

Auf zahlreiche neue Ideen hofft er auch während seiner Reise nach Deutschland. „Es ist eine große Freude für mich, ein Land entdecken zu können, das ich noch gar nicht kenne.“

Herr Abdoulaye Sanfo ist Muslim, verheiratet und hat vier Kinder.

Projektpartner Diobass
© MISEREOR

René Millogo

Koordinator DER misereor-Partnerorganisation PASMEP

René Millogo ist seit 2008 Koordinator von PASMEP und verantwortlich für Management, Organisationsentwicklung, thematische Weiterentwicklung und Lobbyarbeit. Die Weiterentwicklung der Milchwirtschaft der Peulh in Burkina Faso ist sein großes Anliegen.

René Millogo ist studierter Soziologe für Ländliche Entwicklung und hat an der Universität Ouagadougou einen Magister in Soziologie und am Institut für Professionalisierung und Management seinen Master in Projektmanagement abgeschlossen.

René Millogo setzt sich in Europa für die lokale Milchproduktion der Peulh ein und wirbt für den Schutz der gerade entstehenden Minimolkereien. Er freut sich während seines Besuchs in Deutschland, mit Milchbauern und Konsumentinnen und Konsumenten ins Gespräch zu kommen und will die Gelegenheit nutzen, auf seine politischen Forderungen aufmerksam zu machen.

René Millogo ist Christ, verheiratet und hat drei Kinder.

Projektpartner Pasmep
© Kopp / MISEREOR

Mariam Diallo

Betreiberin einer Minimolkerei in BITTOU, BURKINA FASO

Kleine Molkereien sind in Burkina Faso eine relativ neue Idee und fest in Frauenhand. Die Milchproduktion und -verarbeitung schafft Arbeitsplätze und regelmäßiges Einkommen. Importiertes Milchpulver aus Europa ist allerdings viel billiger als die lokal erzeugte Milch und das ist ein Problem.
Mariam Diallos Forderung ist klar: „Wir brauchen einen Zollschutz von 35 %, damit wir überhaupt eine Chance haben, unsere lokale Milch zu verkaufen.“

Mariam Diallo war bereits zusammen mit René Millogo in Brüssel, um die EU-Kommission und das Europäische Parlament über die Zusammenhänge zwischen lokaler Milchwirtschaft in Burkina Faso und der Milchindustrie in Europa aufzuklären. Mariam Diallo hat in Schleswig Holstein, organisiert vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, auch einen Einblick in die deutsche Milchwirtschaft bekommen. Sie freut sich, ihre Gespräche im Rahmen der Fastenaktion 2017 fortsetzen zu können.

Mariam Diallo hat einen Abschluss in familiärer und ländlicher Ökonomie und ist Schatzmeisterin der Union der Kleinmolkereien in Burkina Faso.

Mariam Diallo - Gast der MISEREOR-Fastenaktion 2017 aus Burkina Faso
© privat / MISEREOR

Fatimata Valéa Diallo

Mitarbeiterin im PASMEP-Projekt

Frau Fatimata Valéa Diallo begleitet und evaluiert die Arbeit der MISEREOR-Partnerorganisation PASMEP und bereitet die Förderungsanträge für die Finanzierung vor.

Frau Valea Diallo absolvierte einen Master in Geschichte sowie in Projektmanagement. Da sie selbst dem Volk der Peulh angehört, ist es ihr ein besonderes Anliegen, bei PASMEP zu arbeiten. Als Tochter eines Viehzüchters hält sie auch heute noch Schafe und Kühe.  Für die Peulh wünscht sie sich, dass die Idee der Minimolkerei ein Erfolg wird und in verschiedenen Provinzen ähnliche Projekte realisiert werden können.

Sie freut sich, in Deutschland von ihrem Volk und dem Leben der Peulh zu berichten und die Arbeit von PASMEP vorzustellen. Ihr Besuch ist eine gute Gelegenheit, mit Milchbauern in Deutschland und auch Konsumentinnen und Konsumenten ins Gespräch zu kommen.

Fatimata Valéa Diallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

Gast aus Burkina Faso
© privat / MISEREOR

Adama Diallo

PRÄSIDENT DES DACHVERBANDES DER KLEINMOLKEREIEN

Herr Adama (Rufname Ibrahim) Diallo ist seit 2007 Präsident des Dachverbands der Kleinmolkereien von Burkina Faso (Union nationale des Mini Laiteries et petits Producteurs de Lait local (UMPL/B).
Ibrahim Diallo tritt als Präsident des Dachverbandes der Kleinmolkereien von Burkina Faso für die Stärkung der lokalen Milch ein und kann fundiert über die realen Lebensbedingungen von Bauern und Hirten und die Auswirkungen der Milchpolitik in Burkina Faso Auskunft geben. Er ist in Burkina Faso ein wichtiger Fürsprecher für die lokale Milch und hat 2016 die Messe für lokale Milch in Burkina Faso eröffnet und die feierliche Eröffnung der Kleinstmolkerei. Ibrahim Diallo freut sich, den Dialog über faire Milch in Deutschland fortsetzen zu können.

Ibrahim Diallo ist Moslem, verheiratet und hat fünf Kinder

 

 


Abbé Isidore Ouédraogo

Generalsekretär von OCADES/Caritas Burkina Faso

Abbé Isidore Ouédraogo wurde 1995 zum Priester für das Bistum Kaya geweiht. Als Leiter der OCADES Burkina Faso tritt Abbé Isidore für die ‚Kultur des Widerstands‘ ein. Widerstand ist für die OCADES eine Kultur des Handelns. Mit dem Aufbau einer Kultur des Widerstandes will die OCADES das Schicksalhafte an der Armut zurückweisen und sozialen Wandel, Fortschritt und eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung herbeiführen. Die soziale Funktion der OCADES ist eine doppelte: die Vision einer besseren Zukunft verkünden und alles anprangern, was dieser ganzheitlichen Sicht des Menschen widerspricht.
Nicht nur als Generalsekretär von OCADES/Caritas Burkina Faso, sondern auch als Buchautor lehnt sich Abbé Isidore Ouédraogo energisch gegen eine nur von Armut ausgehende Vorstellung der Zukunft der Menschen in seinem Land und in Afrika auf.

 

 


Nakellentuba Philippe Kardinal Ouédraogo

Kardinal in der Erzdiözese ouagadougou

Kardinal Ouédraogo empfing 1973 das Sakrament der Priesterweihe im Bistum Kaya. Er ist promovierter Kirchenrechtler, wurde 1996 in der Diözese Ouahigouya  zum Bischof  geweiht und steht seit 2009 der Erzdiözese Ouagadougou vor. 2014 wurde er in das Kardinalskollegium berufen. Von 2001 bis 2007 war er Vorsitzender der Bischofskonferenz Burkina Faso-Niger.

Der Kardinal ist für seinen bescheidenen Lebensstil bekannt. In seinem Priester- und Bischofsamt mahnt der Geistliche Politik und Gesellschaft in Burkina Faso, sich stärker gegen Willkürherrschaft und Ausgrenzung einzusetzen und mehr Solidarität zu zeigen. Als Mensch und Seelsorger begegnet  Kardinal Ouédraogo den Wohlhabenden und den Notleidenden in seiner Wirkungsstätte gütig und barmherzig. Durch diese Grundhaltung hat er sich Respekt und Anerkennung über alle Grenzen hinweg erarbeitet.

© privat / MISEREOR

Ich unterstütze die Fastenaktion
EINMALIG
MONATLICH
30 € 75 € 100 € 200 €  €
75 Euro helfen den Bauern, wirksame Naturmedizin gegen Tierkrankheiten zu entwickeln und herzustellen.
Spenden per Überweisung:     IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10      BIC GENODED1PAX     Pax-Bank Aachen     

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Gästeprofile
Wir stellen die Gäste zur Fastenaktion 2017 aus Burkina Faso mit Bild und einem kurzen Text zu ihrer Vita und ihrer Funktion vor.

Die Projektarbeit

Werfen Sie einen Blick auf die Arbeit unserer Partner DIOBASS und PASMEP in Burkina Faso. Wir bieten Ihnen verschiedene Filme, Bilder und Hintergrundtexte dazu an. Mehr dazu